In meinen zeichnerischen Arbeiten dreht sich alles um das Thema Mensch. Der Mensch in Bewegung, der Mensch nackt, der Mensch in seinen Träumen, der Mensch immer wieder als Thema der Auseinandersetzung mit anderen Menschen.
Dabei fange ich immer nur Momente(z.B. beim Aktzeichnen, beim Ballett, im Gespräch) mit Graphit und Jaxon Kreiden ein und arbeite schnell, seriell. D.h. auch meine Wahrnehmung wird zusätzlich noch auf mehrere Formate verteilt. So entstehen "Blitzlichter" der Realität. Eben noch gezeichnet sind sie doch schon Vergangenheit.
Der Mensch dargestellt vom Menschen, in dessen individueller Sichtweise und die Bewegung ebenfalls mit einer Bewegung auf dem Papier festgehalten. Ein flüchtiger Moment.
Der "rote Faden" in allen diesen Arbeiten ist lediglich der Graphit. Er tanzt sozusagen über unterschiedliche Papiere, empfindet die markanten Augenblicke auf dem Material nach, stolpert manchmal über Farbe – wundert sich vielleicht und beschreibt dann doch seine Form – so es ihm möglich ist.
Die Leichtigkeit der Herangehensweise ist im Gegensatz zu dem gezeichneten Motiv für den Betrachter direkt ablesbar.



